Hochtontherapie - Alternative Schmerztherapie - HiTop - Münstertal Südlicher Schwarzwald

HiToP TherapieDefinition HiToP

HochtontherapieDie HiTop-Therapie (High Tone Power Therapie) ist eine Neuentwicklung im Bereich der physikalischen Medizin. Sie basiert auf einer neuartigen elektronischen Stimulation der natürlichen Resonanzen unserer Körperzellen. Dem Körper wird über Elektroden elektrische Energie in Form von Wechselströmen mit Frequenzen zwischen 4.096 und 32.768 Hertz zugeführt. Diese vergleichsweise sehr hohen Frequenzen sind für den menschlichen Organismus besonders gut verträglich. Dadurch kann im Vergleich zu bisherigen Elektrotherapieverfahren deutlich mehr Energie in den Körper eingebracht werden. Der Strom kann tief ins Gewebe eindringen und auf zellulärer Ebene seine heilende Wirkung entfalten. Neben der Ganzkörpertherapie können gleichzeitig drei Körperregionen behandelt werden (z. B. Lendenwirbelsäule, Hüftgelenke und Kniegelenke).

HiToP TherapieWirkungsweise

Die bei der HiToP-Therapie zugeführten Wechselströme regen die Zellen, die im Stromfeld liegen, zu feinsten Schwingungen an. Dabei werden die körpereigenen Stoffwechselvorgänge beschleunigt. Dies führt zu einer Aktivierung blockierter Heilverläufe. Durch die Modulation unterschiedlicher Wechselstromfrequenzen zwischen 4.096 und 32.768 Hertz werden die unterschiedlichen Zellstrukturen jeweils optimal stimuliert.

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Hochtontherapie

Dies führt zu

  1. einer Beschleunigung der Diffusion (Verteilung)
    mit der Folge
    • der Verbesserung der Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen;
    • der Beschleunigung des Abtransportes von Entzündungs- und Schmerzmediatoren sowie von im Gewebe abgelagerten Säuren (z. B. Milchsäure und Harnsäure), die ihrerseits Schmerzen und Entzündungen auslösen;
    • der Förderung der Resorption (Aufnahme) von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (z. B. Blutergüsse, Ödeme)

  2. einer Erhöhung der Zellenergie durch eine Vergrößerung und Vermehrung der Mitochondrien (Energiekraftwerke der Zellen). Dies ist deutlich in Form einer allgemeinen Vitalisierung und Verbesserung der Stimmungslage zu spüren.

  3. einer Stärkung des Immunsystems durch Aktivierung der Abwehrzellen (z. B. nachweislich deutliche Vermehrung der natürlichen Killerzellen) und Verbesserung der Kommunikation zwischen den Immunzellen.

  4. einer Förderung der Regeneration, z. B. nachweislich beschleunigte Knochenheilung durch Aktivierung der Osteoblasten und Beschleunigung der Wundheilung durch erhöhte Zellteilung.

Elektrische Energie ist die Grundvoraussetzung für jeden Vorgang im Körper. Bei jedem Herzschlag, bei jeder Muskelkontraktion und anschließender Entspannung, bei jedem Gedanken, bei jeder Botschaft einer Zelle an die anderen, bei allen Stoffwechselprozessen fließen elektrische Ströme. Schon in Ruhe fließt durch unseren Körper mehr elektrische Energie pro Tag als in einem Einfamilienhaus, wenn man alle Ströme jeder einzelnen Zelle zusammenrechnet. Der Mensch ist also ein „homo electricus“.

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Abgrenzung zur herkömmlichen Reizstromtherapie

Bei anderen Verfahren der Elektrotherapie kommen niedrigere Frequenzen (100-2000 Hertz) zur Anwendung. In diesem Frequenzbereich ist der Hautwiderstand so hoch, dass die Ströme nur wenige Millimeter in den Körper eindringen können. Dies führt u. a. über Reflexbögen zwischen Hautarealen (Dermatomen) und der Muskulatur zu einer lediglich wenige Tage anhaltenden Schmerzlinderung. Dieser Effekt erschöpft sich leider schnell. Die geringe Eindringtiefe kann aufgrund schlechter Verträglichkeit niederfrequenterer Ströme nicht durch eine Erhöhung der Stromstärke vergrößert werden.

Im Vergleich dazu nutzen wir bei der HiToP-Therapie Frequenzen zwischen 4.096 und 32.768 Hertz, um die natürlichen Resonanzfrequenzen der Zellen Anzuregen. Die tolerierte Stromstärke steigt mit zunehmender Frequenz an. Dadurch kann dem Körper ungleich mehr elektrische Energie zugeführt werden, ohne dass der Patient dies als unangenehm empfindet. Durch den in diesem Frequenzbereich niedrigeren Hautwiderstand kann der Strom im gesamten Stromfeld zwischen den Elektroden fließen und dabei seine Wirkungen auf zellulärer Ebene entfalten. In der herkömmlichen Elektrotherapie wird der angewandte elektrische Strom als Reizstrom verstanden. Für die HiToP-Therapie würde sich aufgrund der harmonisch natürlichen Stimulation der körpereigenen Zellen und der nachgewiesenen Heilwirkung der Begriff „Heilstrom“ anbieten.

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HiToP TherapieSpezielle Behandlungsformen in der HiToP-Therapie

Behandlung der diabetischen Polyneuropathie

Durch überschwellige Stromreize (Amplitudenmodulation 20 Hertz) kommt es zu einer Kontraktion der Muskulatur mit der Folge der Verbesserung des Glukosestoffwechsels sowie der Symptome der Polyneuropathie (z. B. Taubheitsgefühl sowie schmerzhafte Mißempfindungen im Bereich der Füße)

Behandlung von Lymphödemen

Durch überschwellige Stromreize (Amplitudenmodulation 10 Hertz) kommt es zur Verbesserung des Lymphabflusses.

Elektrische Blockade des Truncus sympaticus

Die Nervenfasern des Sympaticus spielen in der Weiterleitung von Schmerzen eine große Rolle. Daher ist das Ausschalten dieser Nervenfasern durch Injektion von Medikamenten oder eine Operation ein gängiges Mittel in der invasiven Schmerztherapie.

Durch Applikation unmodulierter Hochtonfrequenzströme mit Intensitäten nahe der Depolarisationsschwelle direkt auf die Ganglien des Truncus sympaticus kommt es zu einer anhaltenden Erhöhung der Entladungsraten des beeinflussten Nervenstrangs. Im Sinne einer Ermüdung der Nervenfasern kommt es im Anschluß zu einer lang anhaltenden Hemmung der Sympatikusaktivität, die im angloamerikanischen Raum nach R. SCHWARZ, R. SORGAND und H. U. MAY als post hyperactivity depression (PHD) bezeichnet wird. Ein PHD-Block lässt sich in seiner Wirkung nicht von einer medikamentösen Sympathikusblockade, wie sie in der Schmerztherapie sonst eingesetzt wird, unterscheiden.

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HiToP TherapieAblauf der Therapie

Hochtontherapie

Die Therapie wird in entspannter Atmosphäre im Liegen oder Sitzen durchgeführt. Meist wird 60 Minuten behandelt. Während der Behandlung spüren Sie ein leichtes, angenehmes Kribbeln. Auf Wunsch kann entspannende Musik gehört werden. Viele Patienten schlafen während der Behandlung. Nach der Therapie fühlt man sich oft vitalisiert und leicht. Häufig ist der anschließende Nachtschlaf tiefer und erholsamer.

Bei alleiniger Anwendung zur Therapie chronischer Schmerzen (z. B. bei LWS-Syndrom oder Hüftarthrose/Kniearthrose) führen im Schnitt ca. 10 Behandlungen zu einer lang anhaltenden Schmerzfreiheit oder Schmerzlinderung. Je nach Krankheitsbild, Schweregrad und anschließender Belastung variiert die Wirkungsdauer: der Durchschnitt liegt bei 6-12 Monaten, in manchen Fällen ist eine Erhaltungstherapie sinnvoll (z. B. 2-3 Behandlungen pro Vierteljahr). Bei akuten Krankheitsbildern im Bereich des Bewegungsapparates (z. B. Zerrungen, Muskelverspannungen, Verstauchungen) sind meist wenige Sitzungen für eine Ausheilung ausreichend.

In der Kombination mit LnB Painless sind weniger Behandlungen ausreichend. Eine Wiederholung der Therapie ist dann nicht notwendig.

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HiToP TherapieExterne Studien

An der medizinischen Hochschule Hannover wurden Patienten mit Kniearthrose mit der HiToP-Therapie behandelt. Dabei profitierten 88% der Patienten von der Behandlung (33% „sehr gut“, 35% „gut“, 20% „deutlich spürbar“).

Bei Patienten mit Diabetes mellitus konnte an verschiedenen diabetologischen Zentren (Deutsches Diabeteszentrum Düsseldorf, Universitätsklinikum Heidelberg) gezeigt werden, dass durch elektrische Muskelstimulation mit der HiToP-Therapie die Insulinempfindlichkeit der Zellen erhöht und dadurch die Blutzuckereinstellung verbessert wird. Außerdem kam es bei übergewichtigen Patienten zu einer Gewichtsabnahme von 1 Kilo pro Monat.

Bei diabetischer Polyneuropathie, einer Komplikation des Diabetes mellitus, an der viele Diabetiker leiden, wurden durch die HiToP-Therapie folgende Ergebnisse erreicht: Verminderung des Taubheitsgefühls bei 100% der Patienten, Linderung der brennenden Schmerzen bei 73% der Patienten (Universitätsklinik Heidelberg, Abtleilung Endokrinologie der Medizinischen Klinik, März 2009).

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HiToP TherapieEigene Ergebnisse

Wirkung der Hochtontherapie

Die Heidelberger Studie (siehe externe Studien) hat uns im März 2009 auf die HiToP-Therapie aufmerksam gemacht. Von Mai bis September 2009 haben wir 40 Patienten mit folgendem Ergebnis behandelt.

Fragestellung:
Beeinträchtigung der Lebensqualität auf einer Skala
von 0 (keine) bis 10 (extrem) vor und nach HiToP-Therapie

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

  

keine

-

wenig

-

mäßig

-

stark

-

sehr stark

-

extrem

Ergebnisse:
88 % profitierten von der HiToP-Therapie
75% verbesserten ihre Lebensqualität um mind. 3 Punkte
48% verbesserten ihre Lebensqualität um mind. 4 Punkte
(Kategorie exzellent und sehr gut)

exzellent:

komplett beschwerdefrei, Gewinn an Lebensqualität ≥ 5 Punkten

sehr gut:

starke Verbesserung der Beschwerden, Gewinn 4 Punkte

gut:

deutliche Linderung der Beschwerden, Gewinn 3 Punkte

moderat:

alltagsrelevante Linderung, Gewinn 2 Punkte

keine:

keine relevante Wirkung


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